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Zahl der Unternehmenspleiten steigt - Hagen fordert Politikwechsel

Im ersten Halbjahr 2019 haben 1319 Unternehmen in Bayern Insolvenz angemeldet – das sind 4,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dazu erklärt Bayerns FDP-Fraktionsvorsitzender Martin Hagen:

„Die Zunahme der Unternehmenspleiten muss die Staatsregierung alarmieren. Die Zahl fügt sich in das wirtschaftliche Gesamtbild ein: Wachstum, Exporte und Industrieproduktion sind im Sinkflug. Es wird Zeit, dass die CSU in der Bundesregierung endlich Druck macht: Deutschland braucht angesichts der drohenden Rezession einen Politikwechsel! Wir müssen die Steuerlast für Unternehmen und Bürger senken, Abschreibungsmöglichkeiten für Investitionen verbessern, Bürokratie abbauen, das Arbeitsrecht flexibilisieren und den Investitionsstau bei der öffentlichen Infrastruktur auflösen. Pläne für eine Vermögenssteuer oder teure Sozialleistungen wie die sogenannte Respekt-Rente passen nicht in die Zeit.

In Zeiten brummender Konjunktur konnte unsere Volkswirtschaft die Ambitionslosigkeit der Großen Koalition verkraften. Im Angesicht des Abschwungs ist die Untätigkeit von CDU, CSU und SPD aber fahrlässig. Die Politik kann sich nicht mehr auf das Verteilen des Wohlstands beschränken – sie muss ihr Augenmerk endlich wieder aufs Erwirtschaften richten.“